Wie können wir das Unterbewusstsein beeinflussen, dass es uns unterstützt?

Wie Sie das Unterbewusstsein beeinflussen können, damit es Sie unterstützt, selbst dann, wenn Sie Wut oder Trauer empfinden.


 

Podcast: Die Geschichte vom Unternehmer, der sein Unterbewusstsein beeinflussen konnte.

 


 

Die Geschichte vom Unternehmer, der sein Unterbewusstsein beeinflussen konnte.

Vor einiger Zeit erzählte mir ein Bekannter von folgendem Erlebnis.

Er und seine Frau hatten sich beim Frühstück gestritten. Und zwar so heftig, dass er ohne ein Wort oder Gruß das Haus verließ, die Tür hinter sich zuwarf und ins Auto stieg, um auf Arbeit zu fahren.

Während der Fahrt merkte er, wie unkonzentriert er war. Dabei brauchte er gerade heute alle seine Konzentration für die Vorstandssitzung, auf der über die Zukunft des Unternehmens abgestimmt werden sollte. Er merkte, wie sehr der Streit ihn belastete und ablenkte. Die Vorstandssitzung absagen? Keine Chance.

Er überlegte kurz und fragte sich, was wohl seine Frau in dieser Situation tun würde. Die Antwort kam schnell und klar – sie würde sich SchuhUnterbewusstsein-beeinflussene kaufen.

Da fiel ihm das Uhrengeschäft ein, in dem er die schöne, teure Rollex gesehen hatte. Schon mehrmals hatte er vor dem Schaufenster gestanden und mit dem Kauf geliebäugelt. Der Preis hatte ihn immer wieder abgehalten.

Kurz entschlossen wendete er und nahm Ziel auf das Uhrengeschäft. Er kaufte die Rollex, band sie sich ums Handgelenk und freute sich über den Kauf.

Die Vorstandssitzung verlief blendend, genau so, wie er erhofft hatte.

Warum Geschenke das Unterbewusstsein beeinflussen

Unterbewusstsein-beeinflussen

Bis vor wenigen Jahren dachte man, dass Dopamin eine Lustdroge bzw. ein Glückshormon sei.
Inzwischen weiß man es aber besser. In einem Experiment an der Uni Bremen brachte man Ratten bei, wie sie per Zug an einem Hebel ihr Lieb­lingsfutter selbst holen konnten. Auch hierbei stellte man fest, dass die Ratten immer wieder und mit großer Begeisterung den Hebel bedienten.

Doch dann verabreichte man den Ratten ein Medika­ment, welches die Dopamin-Rezeptoren blockierte. Die Ratten hörten sofort damit auf, den Hebel zu bedienen. Stellte man ihnen jedoch ein Schälchen mit ihrem Lieb­lingsfutter und ein Schälchen mit Normalfutter hin, so bedienten sich die Ratten mit ihrem Lieblingsfutter.

Dopamin ist also nicht der eigentliche Glücksbringer, sondern vielmehr ein Botenstoff, der für die Aktivierung von motorischen Verhaltensprogrammen verantwortlich ist.

 

Letztlich führt eine hohe Dopaminkonzentration dazu, dass wir uns glücklich fühlen. Geschenke, auch wenn wir sie uns selbst machen, können diesen Prozess in Gang setzen. Doch weder die Größe des Geschenks noch die Höhe des Preises sind entscheidend. Unser Gehirn akzeptiert auch viel kleinere Geschenke. Dabei ist es nicht etwa der Kauf selbst, der das Unterbewusstsein beeinflussen kann, vielmehr ist es die Vorfreude, einhergehend mit einer Überflutung des Gehirns mit Dopamin.

Wenn von Geschenken die Rede ist, dann denken wir oft an etwas materielles. Doch, wer das Unterbewusstsein beeinflussen will, kann dafür auch andere Mittel einsetzen. Sich zu beschenken kann auch bedeuten, sich einen freien Tag zu gönnen, einem Hobby nachzugehen oder etwas zu tun, was man schon lange machen wollte. Das Gehirn macht zwischen diesen Möglichkeiten keinen Unterschied. Belohnung ist Belohnung, gleich wodurch erzeugt.

Noch mehr. Selbst der reine Gedanke an Belohnung kann zum Dopaminausstoß führen und damit unser Unterbewusstsein beeinflussen. Verantwortlich dafür sind die Spiegelneuronen. Diese ermöglichen, dass wir uns in vergangene Situationen eindenken können oder uns noch nicht geschehene Ereignisse vorstellen können.

 

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