Werbebotschaft
Eine Werbebotschaft spricht uns im Herzen an – wir spüren die Wirkung

Eine Werbebotschaft spricht uns im Herzen an – wir spüren die Wirkung.

Übergang Podcast

 

„Wir werden die Tasten so schön machen, dass Sie sie ablecken wollen.“ Diese Werbebotschaft stammt von Steve Jobs.

Was das Besondere daran ist? Dieser Satz übermittelt eine Nachricht. Wie schafft das Steve Jobs so eindrucksvoll?

Die Antwort liegt in dem Satz selbst, der mehrere Elemente in sich trägt, die auch als ein Muster genutzt werden können.

  1. Wir werden …, dass Sie …

    Es wird ausgedrückt, wer für wen da ist und was dass für den Nutzer bedeutet. Darin steckt die Leistung, die angeboten wird.

  2. Tasten

„Tasten“ ist ein konkretes Substantiv. Ein konkretes Substantiv ist daran zu erkennen, dass man es in eine Schubkarre legen kann. Einen Hammer, einen Nagel oder Tasten können in eine Schubkarre gelegt werden. Konkrete Substantive erzeugen ein Bild im Kopf des Lesers. Diese bildhafte Darstellung geht leicht in das Langzeitgedächtnis ein.

  1. ablecken

    Mit dem Verb „ablecken“ wird der Geschmackssinn angesprochen. In diesem Fall schon sehr überraschend, denn wer leckt schon Tasten ab. Vermutlich wird auch kaum jemand wissen, wie Tasten schmecken. Was wir jedoch wissen ist, dass geschmackvolles Essen den Dopaminspiegel erhöht und damit ein Wohlgefühl auslöst. Wörter in eine Werbebotschaft einzubinden, die einen Sinn direkt ansprechen, sind sehr wirkungsvoll.

  2. Tasten … ablecken

    Streicht man den Satz auf den Kern zusammen, dann bleibt „Tasten … ablecken“ übrig. Das ist die eigentliche Werbebotschaft.

Bei der Erstellung einer Werbebotschaft für einen jungen TV-Sender bin ich genau nach diesem Muster vorgegangen. Im Ergebnis entstand: „Wir werden Sie so ins Bild setzen, dass selbst Fremde Sie wie Freunde umarmen werden“.

WerbebotschaftWie kann bei der Erstellung einer Werbebotschaft konkret vorgegangen werden?

  1. Überlegen Sie, was der Kern der Aussage sein soll. Möglichst findet sich in diesem Kern das Alleinstellungsmerkmal des Angebots, das Besondere, dass, was es von anderen Angeboten unterscheidet.

  2. Suchen Sie passende Substantive, die die Werbebotschaft „tragen“ soll. Ich suche gewöhnlich 10 bis 15 konkrete Substantive und schreibe diese als Liste auf.

  3. Im 3. Schritt geht darum, ein sinnliches Verb zum Substantiv zu finden. Grundsätzlich stehen uns alle Verben zur Auswahl, die das Sehen, das Hören, das Tasten, das Riechen oder das Schmecken zum Inhalt haben.

  4. Überprüfen Sie die Werbebotschaft auf ihre Kernaussage hin. Das Zusammenfügen des Substantivs und des Verbs muss eine sinnvolle und wirkungsvolle Aussage ergeben.

 

Wer möchte kann gern den Unterschied bei Werbebotschaft Generator überprüfen.

 

Hier noch einige Beispiele für Wortkombimationen:

sehen

-klare Perspektive

– blendende Aussicht

-Übersicht erkennen

– aus Vogelperspektive sehen

– ins Licht schauen

hören

– der Stimme lauschen

– Gerüchte kommentieren

– in ein Gespräch reinhören

– der Stille lauschen

– den Ton verstärken

tasten / fühlen

– eine Berührung fühlen

– einer Begegnung nachgehen

– eine Spannung halten

– Gewicht verlieren

– in Verbindung setzen

riechen / schmecken

– süßer Geschmack

– blumiger Geruch

-duftende Speisen

-frisches Gewürz

– liebliches Aroma

Gemisch von zwei Sinneszugängen

– Töne treffen

– Blicke auf sich ziehen

– Töne fließen lassen

-dem Druck der Stimme nachgeben

– Wärme genießen

Marketingkonzept
Wie du ein Marketingkonzept aufbauen kannst

Erfolgreiches Marketingkonzept – die „Marke“ bin ich

Das Marketingkonzept soll mehr als eine Dienstleistung anbieten. Es dient dem Aufbau des gesamten Unternehmens. Jedes Marketingkonzept hat drei Aspekte: die Persönlichkeit – das Selbstmarketing – den Kaufmann.

Alle drei Bereiche vom Marketingkonzept haben nicht nur eine Berechtigung, sie sind gleichermaßen zu beachten und bilden eine innere Einheit. Zwischen ihnen liegen weitere Aspekte, die wie Brücken wirken. Dazu gehören das Alleinstellungsmerkmal – die Recherchen und die Netzwerke.

 

1. Das Alleinstellungsmerkmal / USP in einem erfolgreichen Marketingkonzept

1.1 Die Rolle meines Profils im Marketingkonzept

1.2 Die Produktwahl für das Marketingkonzept

1.3 Ich präsentiere mein Marketingkonzept in der Öffentlichkeit

2. Recherchen für das Marketingkonzept

2.1 Das Internet spielt eine wachsende Rolle im Marketingkonzept

2.2 Der Arbeitsplan auf den Weg in die Marketingkonzept

2.3 Das Marketingkonzept muss zeigen, dass es sich rechnet

3. Ein Netzwerk für mein Marketingkonzept bitte

1. Das Alleinstellungsmerkmal / USP in einem erfolgreichen Marketingkonzept

Das Alleinstellungsmerkmal oder auch USP genannt, beinhaltet die Abgrenzung von Konkurrenzprodukten. Die klare Positionierung auf dem Marktplatz gehört zu den Kernpunkten vom Marketingkonzept. Gerade bei der heutigen Marktsituation, in der die meisten Angebote austauschbar sind, gewinnt das Alleinstellungsmerkmal an Gewicht. In den absolut meisten Bereichen haben wir einen Kundenmarkt, d. h. die Interessenten bestimmen, bei welchen Anbietern sie kaufen. Damit haben sie auch unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. „My-hammer.de“ oder „billig-fluege.de“ sind Beispiele dafür, wie stark der Einfluss der Kundengruppe auf die Marktentwicklung ist.

Eine Marketingkonzept – sei es als Freiberufler oder Gewerbetreibende, sei es als Einzelunternehmerin oder in einer GbR – heißt, sich mehr oder weniger bewusst auf dem Marktplatz zu positionieren. Dabei ist die Konstellation <viele Anbieter – wenig Nachfrage> sehr oft anzutreffen. Ideal wäre aber die Konstellation <wenige Anbieter – viele Nachfrager>. Daraus ergibt sich die Frage, wie diese Erkenntnis im Marketingkonzept umgesetzt werden kann.

Marketingkonzept - Marktformen

1.1 Die Rolle meines Profils im Marketingkonzept

Liegt die Marketingkonzept in einem Bereich, der mit einer persönlichen Dienstleistung (DL) verbunden ist, bietet das einen großen Vorteil gegenüber anderen Unternehmungen. Sie können ein Alleinstellungsmerkmal über ihre Persönlichkeit aufbauen. Die Persönlichkeit ist unverwechselbar und trägt somit das Alleinstellungsmerkmal a priori in sich. Einzelne Aspekte können sein:

– Aus- und Weiterbildung: Dabei handelt es sich eher um das klassische Modell, was sich sehr stark am Angestelltenmarkt orientiert. Bei Bewerbungen um eine Arbeitsstelle ist der Ausbildungsnachweis noch immer sehr bedeutsam. Der Bildungshintergrund kann auch ein wichtiger Faktor im Marketingkonzept sein. Nicht nur, weil der Gesetzgeber es vorschreibt, sondern auch aus der Sicht der Interessenten, wird von einer Friseurin oder Kinderbetreuerin eine entsprechende Ausbildung erwartet. Da die Bildungsanforderungen in Deutschland weitestgehend geregelt sind, wird die Aus- und Weiterbildung von Seiten der Kunden eher als Voraussetzung gewertet und weniger als entscheidender Faktor.

– Eine bestimmte Aus- oder Weiterbildung kann dann sehr bedeutsam sein, wenn es sich um Zusatzausbildungen z. B. zu ausgewählten Methoden handelt. Viele wählen direkt eine bestimmte Methode und richten das USP vom Marketingkonzept an dieser Methode aus. Allerdings wird von Seiten der Anbieter das Wissen der Interessenten darüber oft überschätzt. Machen Sie mal eine Umfrage, wer NLP, Reittherapie, Kinästhetik, Yoga, Aufstellung oder Feldenkrais wirklich kennt. Das Markeingkonzept auf der Basis einer ausgewählten Methode aufzubauen, bedeutet meist erst Blockaden und Vorurteile aus dem Weg räumen zu müssen.

– Wesentlich schwerwiegender als Zertifikate wirken Erfahrungen. Eine Hebamme z.B. vermittelt automatisch Vertrauen, wenn sie schon viele Jahre in diesem Beruf arbeitet und vielleicht selbst 3 Kinder hat. Einer Friseurin schaut man, obwohl sie sich ihre Haare nicht selbst schneidet, zunächst auf den Kopf. Wer die angebotenen Leistungen nicht an sich selbst demonstrieren kann, kann mit Kundenmeinungen punkten. Sehr stark wirkt, wenn die angebotene Problemlösung selbst „durchgemacht“ wurde. Sie könnten z.B. beschreiben, wie Ihnen Yoga geholfen hat, als Sie fast steif waren und Mühe hatten, sich die Schuhe binden zu können. Damit haben Sie auch gleichzeitig den Hintergrund für Ihr Marketingkonzept beschrieben.

Menschen haben einen Herdentrieb. Sie folgen der Masse. Daher wirken Erfolgsberichte so stark. Immer nach der Devise: Wenn es anderen geholfen hat oder andere es gekonnt haben, dann will/kann ich es auch. Sehr beliebt sind die Geschichten, die sich um einen Erfolg ranken. Hier werden Emotionen transportiert. Die Geschichten sollten also spannend, traurig, freudig oder lustig erzählt werden.

1.2 Die Produktwahl für das Marketingkonzept

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Im Unterschied zur Persönlichkeit ist es meist schwer, ein Alleinstellungsmerkmal in Bezug auf eine DL zu entwickeln. Wer ein Marketingkonzept erstellen will, wird bald bemerken, dass viele Produkte und DL austauschbar sind. Um hier auf dem Marktplatz zu punkten, braucht es allerdings kein völlig neues Angebot zu sein. Meist reicht eine geringe Abweichung aus, die dann allerdings gut dargestellt werden sollte. Was könnte z.B. ein Malerbetrieb anders machen, als Wände zu bestreichen und Tapeten zu kleben? Eine Antwort darauf und damit Denkanregung gibt der Malermeister „Werner – Der Meistermaler“. Sein Angebot lautet: „Wir sind 24 h erreichbar, auch am Wochenende“. Sein gesamter Plan von seinem Marketingkonzept baut darauf auf. Voraussetzung für die Erstellung eines solchen Angebotes ist es, das Problem der Käufer genau zu kennen und eine Lösung anzubieten, die sich von den Mitbewerbern unterscheidet.

Aus dem Beispiel lässt sich eine Herangehensweise ableiten, die alle, die erfolgreich ein Marketingkonzept erstellen wollen, verfolgen sollten:

  • Analysieren Sie, was Ihre Interessenten bewegt, welche Probleme diese haben.
  • Konzentrieren Sie sich auf die Lösung eines ausgewählten Problems (zumindest für die Werbung). Yoga beseitigt z.B. Rückenschmerzen.
  • Geben Sie ein konkretes Versprechen ab – „Renovierung über das Wochenende. Sie merken den Dreck nicht.“; „Rückenschmerzen mit Yoga wie weggeblasen in drei Stunden.“

1.3 Ich präsentiere mein Marketingkonzept in der Öffentlichkeit

Das Marketingkonzept muss für die Öffentlichkeit brauchbar sein. Als Unternehmerin kommt man immer wieder in unterschiedlichste Situationen, sich vorstellen zu dürfen. Bereiten Sie daher verschiedene Varianten vor.

Elevator Pitch: Sie haben ca. 60 Sekunden. In diesen wenigen Minuten müssen Sie dem Zuhörer eine Idee vermitteln, was Ihr Geschäft ist, was Ihre Marketingkonzept beinhaltet. Doch nicht nur das. Es sollte auch so interessant sein, dass der Gesprächspartner danach mehr Informationen möchte. Aussagen, wie „Ich bin Anwältin“ sind zu allgemein.

Kurzvorstellung: Eine Kurzvorstellung dauert 2-4 Minuten. Bei Vorstellungsrunden in Netzwerken sind Kurzpräsentationen sehr beliebt. Allerdings werden sie auch immer wieder von einzelnen Teilnehmern ausgenutzt. Sie hören und hören nicht auf, über sich zu erzählen. Für die Kurzpräsentation sollte ein Spannungsbogen aufgebaut werden. Es macht einen Unterschied, ob ich sage: „Ich bin Gründungscoach. Ich betreue Frauen auf ihren Weg in die Selbstständigkeit.“ oder „Ich beschaffe selbstständigen Frauen Geld, sodass sie ihre Ideen verwirklichen können.“

Lang-Präsentation: Eine Unternehmensvorstellung dauert ca. 15 Minuten. Eine solche Möglichkeit bietet natürlich viel Spielraum, um Fotos und Muster zu zeigen oder etwas zu demonstrieren. Bei einer solchen Gelegenheit sollten Sie nicht versäumen, eine spannende Geschichte zu erzählen – vielleicht, wie Sie zu Ihrer DL gekommen sind, was Sie selbst dazu bewegt hat oder eine Herausforderung, die Sie bewältigt haben oder die größte Freude, die Sie erfahren haben.

Die Präsentation vom Marketingkonzept erfordern die Beachtung einiger Spielregeln:

  • Präsentationen sind keine Verkaufsgespräche,
  • Sie sollten einen Spannungsbogen aufbauen,
  • strapazieren Sie Ihre Zuhörer nicht über die Maßen, halten Sie sich an die Zeitvorgabe,
  • bieten Sie Möglichkeiten an, sich bei Interesse näher informieren zu können (Flyer, Karten, Internetadresse).

 

2. Recherchen für das Marketingkonzept

Für das Marketingkonzept sind Marktrecherchen unabkömmlich. Dabei lässt sich grundsätzlich aus zwei Richtungen heraus agieren:

a) Was kann ich? Diese Herangehensweise ist weitverbreitet. Ausgangspunkt sind dabei Überlegungen, wie: „…das habe ich gelernt, das kann ich gut, … dazu habe ich Erfahrung ….“. Im zweiten Schritt werden dann aus diesem Wissen und Können Produkte / Dienstleistungen für die Marketingkonzept entwickelt.

Für die Marktforschung sind dann folgende Fragen von Bedeutung:

b) Was wird gebraucht? Bei dieser Herangehensweise sind die Probleme und Interessen der Interessen der Ausgangspunkt. Und im zweiten Schritt wird nach möglichen Lösungen gesucht, die sich von anderen abheben. Auf dem Weg der Erarbeitung von Lösungen entwickelt man sich zum Experten.

Für die Marktforschung sind dann folgendeFragen von Bedeutung:

Ein Marketingkonzept läßt sich als Freiberufler und Einzelunternehmen besser nach der 2 Herangehensweise erstellen. Bei der 1. Herangehensweise ist die Vermarktung meist sehr aufwendig und teuer. Diese Variante sollte daher eher großen Firmen überlassen werden.

2.1 Das Internet spielt eine wachsende Rolle im Marketingkonzept

Das Internet ersetzt nahezu alle anderen Recherchemittel. Über 50% der Leute informieren sich vor einem Kauf im Internet und davon über 90% bei google. Damit wird google zum Recherchemittel schlechthin. Doch wie findet man in dieser Fülle von Daten genau die Informationen, die man braucht?

Drei tools sind dabei von größtem Nutzen:

google: über die google-Suche erhalten Sie Angaben zu den Konkurrenten und deren Produktangeboten, die die eigene Marketingkonzept beeinflussen könnten.

Google AdWords keywordPlanner: dieses tool erlaubt Ihnen eine Recherche über die Kundenanfragen – wie oft wird nach welchem Keyword gesucht.

GoogleAlerts: mit Hilfe dieses tools können Sie genau die Probleme der Interessenten herausfinden.

Das Video zeigt zwei Beispiele und deren Wirkung.

Das Zusammenspiel der drei tools zeigt genau, ob es genug Nachfrage für ein erfolgreiches Marketingkonzept groß genug ist, um damit Gewinn zu erzielen und klein genug, damit er nicht von großen Firmen aufgegriffen wird.

Faktoren, die die Google-Platzierung beeinflussen:

google-1 2.2 Der Arbeitsplan in der Marketingkonzept

Ein Marketingkonzept erstellen beinhaltet auch einen Arbeitsplan zu entwickeln. Dieser ist gewöhnlich zeitlich in langfristig, mittelfristig und kurzfristig aufgegliedert. Beispiele für eine langfristige Planung könnten z.B. die Teilnahme an einer Messe sein oder die Einstellung eines Mitarbeiters. Mittelfristig können bestimmte Umsatzziele, die Kundenanzahl oder Neukundenquote festgeschrieben werden. Kurzfristig beinhaltet ein Arbeitsplan im Marketingkonzept eine detaillierte Auflistung der täglichen oder zumindest wöchentlichen Aufgaben. Dabei spielen alle drei Bereiche – Persönlichkeit, Selbstmarketing und Kaufmann eine Rolle. Bewährt hat sich, beim kurzfristigen Arbeitsplan, eine Kontrolle einzubauen. Auf diese Weise können Abweichungen schnell korrigiert werden.

Marketingkonzept - Arbeitsplan

2.3 Das Marketingkonzept muss zeigen, was sich rechnet

Die Preisbildung ist meist ein heißes Thema. Oft ist zu hören, dass der Angebotspreis einfach an den Konkurrenzprodukten ausgerichtet wird. Einen höheren Angebotspreis zu verlangen, würde die DL schwer verkäuflich machen und ein Angebotspreis unterhalb der Konkurrenz würde Argwohn bei den Käufern erzeugen. Selbstverständlich ist ein Preisvergleich anzustreben. Doch er ersetzt die Kalkulation nicht und diese scheint aus der Mode gekommen zu sein. Ein Marketingkonzept erstellen heißt auch Preiskalkulation zu betreiben.

Dabei kann ein einfaches Kalkulationsschema schon sehr hilfreich sein.

Marketingkonzept - Kalkulation

Durch die Unterscheidung zwischen variablen und fixen Kosten können weitreichende Entscheidungen für die Selbstständigkeit getroffen werden. Dazu gehört die Errechnung der Preisuntergrenze, die Errechnung der Gewinnschwelle und die Entscheidung, etwa eine neue DL aufzunehmen oder eine zu eliminieren.


  • 3. Ein Netzwerk für mein Marketingkonzept bitte

Netzwerke boomen. Sobald die ersten Hürden bei der Umsetzung vom der Marketingkonzept überwunden sind, wird sich in das Abenteuer Netzwerke gestürzt. Oft passiert dies ohne wirklichen Plan. Dabei kann sehr viel Zeit sehr unnütz vergeudet werden.

Häufige Fehler von Seiten der Leitung

– keine klare Formulierung des strategischen Ziels – keine Kontrolle der Ergebnisse – eher allgemeniner Plausch, weniger Arbeit mit konkreten Hinweisen, Erfahrungswerten – kein gezieltes Empfehlungsmarketing

Häufige Fehler von Seiten der Nutzer

– einseitiges Absaugen von Informationen, nichts geben wollen- nur verkaufen wollen, sich nicht für andere interessieren – zu spät anfangen, erst nach Gründung – zu viele Kontakte ohne Systematisierung

Diese Fragen sollten Sie sich beantworten!

Marketingkonzept - Netzwerke

 

 

Informationen zu rechtlichen und steuerlichen Grundlagen zur Selbstständigkeit

  • Ab 2013 wird das Elterngeld für Frauen in der Selbstständigkeit grundsätzlich auf der Basis des letzten Jahres ermittelt.

Werden dir diese Erklärungen helfen?

Berater
Den perfekten Berater, die perfekte Beraterin – kann es das geben?

Den perfekten Berater, die perfekte Beraterin – kann es das überhaupt geben?

BeraterBerater / Beraterinnen gibt es viele. Da fällt die Wahl manchmal schwer. Der Artikel soll helfen, eine Entscheidung zu treffen.

 

Vor einigen Tagen las ich auf der Internetseite der IHK www.gruender-ihk.de einen Artikel, in dem Tipps zur Suche bzw. Auswahl für einen Berater gegeben werden sollten. Nun, über die Tipps war ich schon etwas verwundert. Im 3. Punkt heißt es, man solle im Erstgespräch klären, ob der Berater zu einem passt. Genau an dieser Stelle hätte ich nun Tipps erwartet, wie man das herausfindet. Meine Erwartungen wurden aber nicht erfüllt.

Jedoch hat mich dieser Artikel angeregt, einige Fragen aufzuschreiben, die sich Gründer im Vorfeld stellen und beantworten sollten. Dann können Sie auch wesentlich gezielter hinterfragen, ob der Berater/die Beraterin Ihren Vorstellungen gerecht wird.

1. Welche Leistung erwarte ich von meiner Beraterin / meinem Berater?

Der Berater / die Beraterin soll:

  • Übersetzer sein – Vermittler sein, z.B. bei Gesprächen mit Banken, oder bei Konflikten
  • Mentor sein – zuhören, anregen, an die Hand nehmen
  • Irritierender sein – Bestehendes infrage stellen
  • Autoritäre sein – aussprechen, was sonst niemand wagt und anstehende Aufgaben damit legitimieren
  • Motivator sein – Vertrauen geben, Zuversicht vermitteln
  • Beichtvater sein – persönliche Befindlichkeiten aufnehmen und trösten
  • Hebamme sein – Unterstützung bei neuen Vorhaben geben
  • Feuerwehr sein – immer ansprechbar sein, wenn gebraucht

2. Welche Rolle soll die Beraterin / der Berater einnehmen?

Der Berater / die Beraterin soll:

  • Aufgaben anstelle meiner erledigen,
  • Mit mir Aufgaben abstimmen und mich bei der Umsetzung unterstützen,
  • Mir Hinweise geben, aber mir die Entscheidung und das Tun überlassen.

3. Über welches Hintergrundwissen und welche Erfahrungen sollte die Beraterin / der Berater verfügen?

  • Branchenkenntnisse
  • Kaufmännische Kenntnisse
  • Steuerkenntnisse
  • Marketingkenntnisse
  • Psychologische Kenntnisse
  • Kenntnisse über Fördermittel
  1. Wie und wann steht Ihnen der Berater / Beraterin zur Verfügung

    • Wie schnell können Unterlagen bearbeitet werden. Wie häufig steht Ihnen der Berater/die Beraterin zur Verfügung
    • Können Sie den Berater/die Beraterin auch abends oder am Wochenende erreichen und ansprechen
    • Kann der Berater/die Beraterin Ihnen den Zugang zu Netzwerken verschaffen

In jedem Fall hilft ein persönliches Gespräch herauszufinden, ob eine Zusammenarbeit funktionieren wird. Persönlich kann natürlich auch im Live Stream sein.

 

Autor: Kristina Schubert

Selbstmarketing für Trainer
Selbstmarketing eines Trainers

Selbstmarketing eines Trainers

Selbstmarketing wird auch für Trainer immer mehr zum Bestandteil ihrer beruflichen Tätigkeit. Oft wird Selbstmarketing nur unter dem Aspekt von Werbemitteln und Akquise gesehen. Dabei gehört wesentlich mehr dazu.

Wer als Trainer bewusst und gezielt Selbstmarketing betreiben möchte, sollte sich selbst als Trainer gut kennen.

Der folgende Check soll einen kleinen Einblick geben, wonach sich ein Trainer alles selbst fragen kann:

 

Selbstmarketing unter dem Aspekt der allgemeinen beruflichen Stärken

Welche beruflichen Stärken haben Sie?

Wie können Sie diese Stärken als Trainer nutzen?

Welche Erfolge haben Sie als Trainer bereits erfahren?

Für welche Ihrer Fähigkeiten erhalten Sie Anerkennung?

Welche Stärken haben andere Trainer, die Sie schätzen?

 

Selbstmarketing unter dem Aspekt von Handlungskompetenzen

Wie aktiv sind Sie bei der Umsetzung Ihrer Ziele?

Handeln Sie eher nach langfristigen Plänen oder aus der Situation heraus?

In welchen Situationen fehlt Ihnen manchmal die aktuelle Handlungsanweisung?

Wie risikobereit sind Sie?

Wie stark sind Sie für eine Trainertätigkeit motiviert?

Wie gut können Sie bei einer Sache bleiben?

Wechseln Sie oft Berufe, Aufgabenbereiche, Arbeitgeber?

 

Selbstmarketing unter dem Aspekt Schwächen

Womit haben Sie Schwierigkeiten?

Was gelingt Ihnen nicht so gut?

In welcher Situation handeln Sie anders als Sie eigentlich möchten?

Welche Hindernisse stehen aus Ihrer Sicht zwischen Ihrer aktuellen Situation und der, die Sie erreichen möchten?

Was könnten Ihre Trainerkollegen bei Ihnen als kritisch ansehen?

 

Selbstmarketing unter dem Aspekt Zielerreichung

Welche Fern- und Nahziele streben Sie in Bezug auf Ihr Leben an?

Welchen langfristigen beruflichen Zielevorgaben verfolgen Sie?

Was wollen Sie in einem Jahr, in drei Jahren und fünf Jahren erreicht haben?

Warum sind Ihnen die Erreichung dieser Ergebnisse wichtig?

Haben Sie ein Vorbild?

Wie sind diese beruflichen Zielsetzungen mit Ihrer Lebensplanung vereinbar?

Wie realistisch schätzen Sie Ihre Zielvorgaben ein?

 

Selbstmarketing unter dem Aspekt der Zielgruppe

Wie setzt sich Ihre Zielgruppe zusammen?

Welche Berufsgruppen bevorzugen Sie derzeit?

Welche Region steht im Vordergrund?

Zielen Sie auf Trainings in Unternehmen?

Bevorzugen Sie bestimmte Personen / Personengruppen mit spezifischen Bedürfnissen?

Welches Image erwartet diese Zielgruppe von Ihnen?

 

 

Machen Sie den Selbsttest! Wer sind Sie als Trainer?

 

Die Trainertätigkeit hat verschiedene Komponenten. Ein Trainer bietet nicht nur Hintergrundwissen dar oder organisiert nicht nur den Ablauf eines Studientages. Ein Trainer tritt als eine Art System auf.

 

Analysieren Sie, welche der Komponenten für Sie dominierend sind und welche eine untergeordnete Rolle spielen. Vergeben Sie 1 bis 5 Punkte (1 = wenig; 5 = viel)

 

Selbstmarketing PräsentatorWie schätzen Sie Ihre Präsentationsfähigkeit ein?

Der Trainer als Präsentator ist verantwortlich für das Lehr- und Lernkonzept. Welcher Stoff wird vermittelt? Auf welchem System basieren die Inhalte? Welcher Lernzustand soll erreicht und genutzt werden?

Der Präsentator ist der Wissende, der andere überzeugt.

 

 

 

Selbstmarketing organisatorWie schätzen Sie Ihre Organisationsfähigkeit ein?

Die Inhalte informieren die Teilnehmer darüber, was in dem Seminar stattfindet. Wie ist der Ablauf gestaltet? Was sind die Ziele? Haben Sie selbst und die Teilnehmer eine Überblick, was im Seminar behandelt werden soll?

Als Organisator schafft ein Trainer Sicherheit.

 

Selbstmarketing EntertainerWie schätzen Sie Ihre Fähigkeiten zum Entertainment ein?

Der Entertainer bestimmt die Stimmungslage in der Gruppe und im Seminar. Wie entspannt oder angespannt sind die Teilnehmer? Ist die Darbietung des Stoffes auch unterhaltsam? Werden kreative Gestaltungsmittel eingesetzt?

Der Entertainer sorgt für Freude am Lernen.

 

Selbstmarketing coachWie schätzen Sie Ihre Empathiefähigkeit ein?

Der Coach ist für die Gestaltung der Beziehungen verantwortlich. Welche Rolle spielen Erfahrungen und wie dürfen diese in das Seminar eingebracht werden? Wie respektvoll ist der Umgang zwischen den Teilnehmern? Dürfen alle Meinungen offen ausgesprochen werden? Wie wird auf die Gefühle der Teilnehmer eingegangen?

Der Coach setzt auf das Gefühl des Vertrauens.

 

Selbstmarketing ModeratorWie schätzen Sie Ihre Fähigkeiten als Moderator ein?

Die Aufgabe des Moderators ist es, den Prozess sichtbar zu machen. In welcher Richtung bewegt sich die Diskussion? Welche Argumente wurden vorgetragen und welche wurden noch nicht angesprochen? Ist die Diskussion ergebnisorientiert? Welche Punkte lassen sich zusammen tragen?

Als Moderator braucht man Zurückhaltung. Es kommt weniger auf die eigene Meinung an.

 

Selbstmarketing MagierWie schätzen Sie Ihre Fähigkeiten ein die Teilnehmer zu fesseln?

Ein Magier fesselt sein Publikum. Alle sind gespannt auf das Ergebnis. Wie gut können Sie eine Spannung erzeugen? Was machen Sie, damit keine Langeweile aufkommt? Wie gelingt es Ihnen die Wahrnehmung der Teilnehmer zu beeinflussen?

 

 

Selbstmarketing professorinWie schätzen Sie Ihre Fähigkeiten als Professorin ein?

Die Professorin liefert den wissenschaftlichen Hintergrund. Gibt es historische Bezüge? Können Zusammenhänge hergestellt werden? Welche Experimente können herangezogen werden? Welche Lehrmethode ist geeignet?

Wissen und Denken sind die Basis für eine Professorin.

 

Selbstmarketing FacilitatorWie schätzen Sie Ihre Fähigkeiten als Facilitator ein?

Der Facilitator ist Gestalter der Gruppendynamik. Wie achten und fördern Sie das gemeinsame Lösen von Aufgaben und Problemen? Wie gestalten Sie die Gruppenarbeit? Welche Rolle spielen einzelne Teilnehmer und Kleingruppen in der Seminararbeit?

Der Facilitator achtet darauf, das das Seminar gemeinsam gestaltet wird und ermöglicht ein Lernen von einander.

 

Selbstmarketing FührerWie schätzen Sie Ihre Fähigkeiten als Führerin ein?

Wer fragt, der führt. Eine gute Führerin leitet und lenkt das Seminar, ohne die Teilnehmerimpulse zu ignorieren. Wie klar ist für die Teilnehmer die Linie, die Sie vorgeben? Können die Teilnehmer Ihre Meinung erkennen? Wirken Sie als Vorbild?

Die Führerin gibt den Weg zum Ziel vor.

 

Selbstmarketing-philosophWie schätzen Sie Ihre Fähigkeiten als Philosoph ein?

Der Philosoph verbindet Theorie und Praxis und überwacht die innere Logik. Welche Erfahrungen spiegeln die Theorien wider? Ist das Wissen anwendbar? Gibt es eine Vision? Was hat der Lehrinhalt mit dem Alltagsleben zu tun?

Der Philosoph zeigt, dass es verschiedene Ansichten über die Welt gibt, die auch ihre Berechtigung haben.

 

Netz

Tragen Sie das Ergebnis in das „Spinnennetz“ ein. Welche Fähigkeiten dominieren? An welchen Fähigkeiten möchten Sie zukünftig arbeiten?

 

Quelle: Erstellt nach dem Muster vom NLP-Institut Berlin 2006

 

Selbstmarketing – ein Leitfaden

Selbstmarketing – ein Leitfaden für die Selbsteinschätzung

Selbstmarketing sollte schon vor der Gründung eine hohe Priorität besitzen. Viele Gründerinnen unterschätzen die Bedeutung jedoch. Wer ein gutes Selbstmarketing betreibt, sollte dafür ca. 1/3 der Zeit berechnen. Sehr zu empfehlen ist, schon vor der Gründung mit der Entwicklung einer Marketingstrategie zu beginnen und einzelne Werbemittel gezielt einzusetzen.

Wozu soll ein Selbstmarketing gut sein?

Was Bücher und Berichte erfolgreicher Marketer jedoch meist verschweigen ist, dass ein erfolgreiches Marketing zwar einer Strategie folgt, diese aber von der Unternehmerpersönlichkeit abhängt und damit individuell zugeschnitten werden muss.

Was nützt es Ihnen z.B. wenn Ihnen eine Telefonakquise empfohlen wird, Sie aber Hemmungen am Telefon haben. Starke Telefonverkäufer werden dies kaum verstehen. Vielleicht erlernen Sie auch eine Technik für den Telefonverkauf. Doch unser Gefühl hat einen sehr feinen Sender und dieser sagt Ihrem Gesprächspartner, auch wenn er Sie nicht sieht, dass Sie ungern telefonieren.

Der folgende Leitfaden soll helfen, dass Sie Ihre Stärken und Schwächen im Bereich Marketing erkennen. Darauf aufbauend können Sie ein wirkungsvolles Markting ganz auf Ihre Vorzüge abgestellt aufbauen. Denn die Technik allein macht es nicht.

Selbstmarketing

Leitfaden für ein Selbstmarketing

1. allgemeine Fragen zum Selbstmarketing

  • Welche speziellen Kenntnisse habe ich als …?



  • Bin ich eher Generalist oder Spezialist?

(Für die folgenden Fragen gilt das Antwortmodell: jeweils 1-5; 1 sehr gut … 5 gar nicht)

  • Wie schätzte ich meine Analysefähigkeit ein?
  • Wie schätze ich meine Empathiefähigkeit ein?
  • Wie schätze ich meine Präsentationsfähigkeit ein?
  • Wie schätze ich meine Organisationsfähigkeit ein?
  • Wie schätze ich meine Akquisefähigkeit ein?
  • Wie schätze ich meine Fähigkeit zur Selbst-Darstellung ein?
  • Wie schätze ich meine Fähigkeit zum Entertainment ein?
  • Wie schätze ich meine Fähigkeit ein, Inhalte zu erarbeiten?
  • Wie lautet meine Kernbotschaft?

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  • Was ist das Besondere an meinem Angebot?

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  • Worin unterscheide ich mich von Mitbewerbern?

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  • Welche Farbe passt zu meiner Tätigkeit und Philosophie?

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  • Welcher Stil passt zu meiner Tätigkeit und Philosophie?

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2. Die Rolle der Persönlichkeit für das Selbstmarketing

  • Ich kann gut essen, motivieren, entscheiden, verreisen, …

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  • Andere behaupten ich bin männlich, verständnisvoll, kompetent, sachlich, …

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  • Ich werde gelobt für: Fachwissen, Fleiß, Systematik, …

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  • Ich werde beneidet um: wissenschaftlichen Abschluss, Kontakte, beruflichen Hintergrund, …

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  • Ich habe folgende finanziellen und sozialen Ressourcen: Immobilien, Freunde, Partner, Netzwerke, …

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3. Die Rolle meiner beruflichen Fähigkeiten für das Selbstmarketing

  • Meine beruflichen Stärken sind: Erfahrungen im …, Konzentrationsfähigkeit, Empathie, Kreativität, …

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  • Diese Stärken setze ich als … ein, indem ich: Themen danach auswähle, Selbstsicherheit, …

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  • Ich kann folgende Erfolge aufweisen: Veröffentlichungen, Referenzen, …

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4. Meine Handlungskompetenzen und mein Selbstmarketing

(Antwortmodell: jeweils 1-5; 1 sehr gut … 5 gar nicht)

  • Ich handle aktiv bei der Umsetzung meiner Ziele
  • Ich habe die Tendenz zum Aktionismus
  • Ich handle reaktiv
  • Ich bin mutig und risikobereit
  • Ich bin entscheidungsfreudig
  • Ich bin für die Tätigkeit als … motiviert
  • Ich kann gut bei einer Sache bleiben
 
Marketingkonzept
„Stolpersteine bei der Gründung“

„Stolpersteine bei der Gründung“ gibt es einige. Ein erster besteht in der Erstellung der Gründungskonzeption.

„Stolpersteine bei der Gründung“
Marketingkonzept

 

Vielfach wird angenommen, dass diese nur ein notwendiges Übel ist, weil ohne ein positives Votum zum Konzept keine Fördergelder ausgegeben werden. Doch eine tragfähige Konzeption für eine Gründung sollte vor allem als eigener Arbeitsplan dienen.

 

 

 

 

 

 

Elemente einer Gründungskonzeption

1. Zusammenfassung „Stolpersteine bei der Gründung“
Die Zusammenfassung gibt einen kurzen Abriss zur Geschäftsidee und über den Umsetzungsweg. Sie ist vor allem dann nötig, wenn Fremdkapital benötigt wird. Der Leser soll mit der Zusammenfassung ein „Bild“ erhalten, was ihn in den ausführlichen Darlegungen erwartet. Und es soll die Neugierde wecken. Es ist daher wichtig, dass die Zusammenfassung so verfasst ist, dass auch Laien problemlos verstehen, worum es geht und was die Besonderheit des Geschäfts ist. „Stolpersteine bei der Gründung“

Die Zusammenfassung sollte in fünf bis zehn Minuten gelesen und verstanden werden können. Dies sollte bei ca. einer A4 Seite der Fall sein.

Die Inhalte informieren über:

– die Geschäftsidee,
– das Alleinstellungsmerkmal (USP)
– der Kundennutzen
– die Zielgruppe
– die Wettbewerbssituation
– die Marktsituation
– die geschätzte Höhe erforderlicher Investitionen

Schirme2. Produkt/Dienstleistung „Stolpersteine bei der Gründung“
Mit der Erläuterung, worin das Produkt bzw. die Dienstleistung besteht, sollten zwei Faktoren deutlich herausgearbeitet sein:
a) Wie / Worin / Wodurch unterscheidet sich das Produkt von anderen Angeboten. Diese Unterscheidung braucht keine Weltneuheit zu sein. Es reicht wenn sich Ihr Angebot minimal von anderen abhebt. Bei persönlich erbrachten Dienstleistungen können auch Sie selbst den Unterschied ausmachen – denn Sie sind als Persönlichkeit einmalig.
b) Worin besteht der Kundennutzen. Kunden kaufen Produkte oder Dienstleistungen nur dann, wenn sie sich davon einen Nutzen versprechen. Ganz oben auf der Liste der Bedarfe stehen heute: Zeiteinsparung, Kostenminimierung, Freizeit, leicht(er) Geld verdienen, Gesundheit und Wohlbefinden.

Sofern sich das Produkt noch in der Entwicklung befindet, ist der Stand der Entwicklung und die weitere Schrittfolge zu erklären. Haben Sie vielleicht Fotos? – dann fügen Sie diese ein oder erstellen Sie eine Anlage mit Bildern.

Die Produkt/Dienstleistungsbeschreibung sollte ca. vier A4 Seiten umfassen.

Typische Inhalte:
– die Produktinnovation
– der Kundennutzen
– die Zielgruppe
– das Kundenbedürfnis
– die Konkurrenzprodukte
– sind Rechte (z.B. Patente) zu sichern
– müssen weitere Voraussetzungen geschaffen werden
– wie sind die weiteren Entwicklungsschritte
– wie sind die Risiken

3. Markt und Wettbewerb „Stolpersteine bei der Gründung“
Letztlich hängt das Unternehmen davon ab, ob Kunden kaufen. Dazu bedarf es einer intensiven Analyse der Kundenbedürfnisse, der Kundenprobleme und der am Markt befindlichen Angebote. Vielfach bringen Gründer schon erste Kunden mit. Dies sichert zwar einen guten Einstieg, reicht aber für die Tragfähigkeit nicht aus. Wichtig ist die Marktgröße und das Marktwachstum zu kennen, um daraus Schlussfolgerungen für Zukunft ziehen zu können. Zur Beurteilung des Marktwachstums stehen 5 Märkte zur Disposition: die Abnehmer, die Lieferanten, die Ausweichprodukte, die aktuellen Mitbewerber und mögliche Neukonkurrenten.

Tipps zur systematischen Vorgehensweise und Darstellung:
Stellen Sie den Gesamtmarkt dar und schließen Sie Marktsegmente bewusst aus.
Definieren Sie Ihr Marktsegment; welchen Markt Sie bedienen wollen (Nische).
Welche Ziele wollen Sie wann angehen und erreichen?
Stellen Sie dar, wie Sie sich am Markt gegenüber Ihren Mitbewerbern positionieren.

Recherchieren Sie nach den Stärken und Schwächen Ihrer Mitbewerber. Ein sehrgeeignetes Mittel ist die SWOT-Analyse. „Stolpersteine bei der Gründung“

Marketingkonzept

 

 

 

Vergleichen Sie diese mit einer SWOT-Anayse Ihres Geschäftes.

Der Punkt Markt und Wettbewerb sollte ca. zwei bis drei A4 Seiten umfassen.

Typische Inhalte:

– die Branche und deren Entwicklung
– gibt es Markteintrittsbarrieren
– worin besteht Ihr Wettbewerbsvorteil und wie dauerhaft wird dieser sein
– welches Marktsegment besetzen Sie
– welches Marktvolumen bietet Ihr Segment
– welche Nachfrage besteht
– die SWOT-Analyse zu Ihrem Geschäft

Hüte4. Marketing und Vertrieb „Stolpersteine bei der Gründung“
In diesem Punkt geht es um die überzeugende Darstellung der Marketingstrategie – angefangen beim Markteintritt, über das Absatzkonzept bis zu den geplanten Maßnahmen zur Absatzförderung. Die Gesamtheit dieser Maßnahmen bezeichnet man als Marketingkonzept. Als ein allgemeiner Orientierungsrahmen dienen die 4 P´s: Product, Price, Place und Promotion. Die Kombination dieser vier Elemente macht das Marketing-Mix aus. Zur weiteren Erklärung, was genau die 4 P´s beinhalten, verweise ich auf den Artikel „Marketing-Mix“.

Marketing und Vertrieb sollten in der Gründungskonzeption einen Umfang von ca. vier bis fünf A4 Seiten einnehmen.

Typische Inhalte:
– wie lenken Sie die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden auf sich
– welche Werbemittel nutzen Sie
– wie erreichen Sie Ihre Zielgruppe
– welche Verkaufskanäle stehen Ihnen zur Verfügung
– wie gewinnen Sie Referenzkunden
– wie ist Ihr Service
– in welche Preiskategorie ist Ihr Produkt einzuordnen
– wie sind die Absatzwege
– wie muss Ihr Standort sein
– wie ist die Qualität Ihres Produktes
– gibt es einen Kundendienst
– wie ist das Design Ihres Produktes

5. Umsatzplanung „Stolpersteine bei der Gründung“
Die Erstellung eines Umsatz- bzw. Arbeitsplanes gibt Ihnen und möglichen Investoren Sicherheit und ermöglicht die Kontrolle. Bei einer Planung wird zwischen kurz- (6 Monate), mittel- (6 bis 24 Monate), und langfristig (24 bis 60 Monate) unterschieden. Bei der Erstellung eines Zeitplanes reicht es, sich auf wesentliche Meilensteine zu konzentrieren. Zu empfehlen ist, den Umsetzungsplan so aufzubauen, dass dieser sowohl als Planungs- als auch als Controllinginstrument einsetzbar ist.

Tipp:
Gehen Sie in drei Schritten vor:

a) erstellen Sie einen Balkenplan zum zeitlichen Ablauf und den wesentlichen Umsetzungsschritten
b) markieren Sie auf den Balkenplan die wichtigen Meilensteine
c) stellen Sie die wichtigen Zusammenhänge und Abhängigkeiten zwischen den Arbeitspaketen und Projektabschnitten dar.

Vom Umfang her sollte der Umsetzungsplan eine Kurzübersicht darstellen und daher ca. eine A4 Seite umfassen. „Stolpersteine bei der Gründung“

Typische Inhalte:
die wichtigsten Meilensteine

Arbeitspakete
Aufgabe der Meilensteine und Engpässe
3 Planungsetappen
wann werden evtl. Investitionen nötig sein

Weiterhin gehören der Finanzplan und die Finanzierung zum Gründungskonzept. Diese werden aber Gegenstand eines gesonderten Artikels sein. „Stolpersteine bei der Gründung“

 

Presseartikel – sparen Sie 90% Zeit bei der Veröffentlichung

Presseartikel – so sparen Sie 90% Zeit bei der Veröffentlichung

Veröffentlichungen in Form von Presseartikel sind sehr wirkungvolle Präsentationen. Im Internet stehen dafür eine Vielzahl von Presseportalen zur Verfügung. Die Mehrheit davon bietet kostenlose Eintragungen. Obwohl die Portale sehr gute Vorlagen bieten, nimmt die Eintragung doch einige Zeit in Anspruch.

Einer der größten Vorteile des Internets ist das Bestreben, Prozesse zu automatisieren. So entstanden auch Portale, die Presseartikel aufnehmen, um sie dann an hunderte Presseportale zu versenden. Der Nutzen für das Unternehmen liegt auf der Hand. Ein Text, einmal die Zeit für die Einstellung investiert und hunderte Mal ernten.

Da mit der Eintragung die Verlinkung mit der eigenen Homepage erlaubt ist, kann ein solcher Presseartikel dem Ranking der Homepage einen ungeheuren Schub geben.

Ich habe für Sie das Presseportal „PR-Gateway“ getestet – mit folgendem Ergebnis:

Die Vorteile

  • Eine Veröffentlichung wird automatisch in bis zu 250 Presseportale versendet;
  • Die Veröffentlichung dauert nur wenige Stunden. Bereits nach 3 Stunden melden einige Portale die Veröffentlichung;
  • Das Kosten- Leistungsverhältnis ist sehr gut. Für 30,00 € können Sie eine Pressemitteilung in über 250 Portalen veröffentlichen;
  • Ein Tutorial gibt eine Schritt für Schritt-Anleitung;
  • Das Programm kann 14 Tage kostenlos getestet werden. In diesem Zeitraum können Sie einen Presseartikel veröffentlichen;
  • Es erfolgt eine automatische Verknüpfung zu social Media Portalen;
  • Die Linksetzung zur eigenen Homepage ist möglich;
  • Bilder und Videos können integriert werden;
  • Sie erhalten eine statistische Auswertung.

Die Grenzen

  • Der Pressemitteilung darf nicht vorwiegend ein Verkaufstext sein;
  • Obwohl beim Einstellen der Mitteilung dieser in Einleitung, Artikeltext und Zusammenfassung eingeteilt wird, entscheidet jedes Portal gesondert wie die Mitteilung erscheint.

Empfehlungen

  • Die Startseite wechselt nach wenigen Sekunden auf eine weitere Seite. Auf dieser können Sie die kostenlose Testphase anfordern.
  • Das Portal bietet im Bereich Referenzen eine Reihe von erfolgreichen Presseartikel zum Download an. Damit erhalten Sie eine Orientierung, eine zusätzliche Anleitung in Form Best practice.
  • Nutzen Sie das tutorial. Es leitet Sie durch das Programm und gibt Hinweise für die Erarbeitung und Einstellung der Presseartikel.
  • Recherchieren Sie im Vorfeld nach einem wirkungsvollen Keyword. Verwenden Sie dieses mehrmals im Pressetext, in der Überschrift, in der Einleitung und in der Zusammenfassung. Sie leisten damit Ihren Beitrag für die Suchmaschinenoptimierung.
  • Formulieren Sie einen interessanten Titel. Leser suchen nach der Lösung von Problemen, sprechen auf Emotionen an und wollen amüsiert werden.