Loslassen lernen – denn manchmal muss man etwas begraben

Loslassen lernen – denn manchmal muss man etwas begraben

Was ich Ihnen jetzt erzählen werde, wird einigen von Ihnen sehr nahe gehen. Ich erzähle es Ihnen trotzdem.


 

Podcast: Loslassen lernen – denn manchmal muss man etwas begraben


 

Es ist jetzt über 10 Jahre her. Ich teilte mir damals ein Unternehmen mit einem Partner. Es sei einmal dahingestellt, welche Umstände dazu geführt haben. Fakt ist, dass wir uns nach 5 Jahren gemeinsamer Arbeit trennten. Doch das an sich war nicht der Punkt. Der Punkt war, dass ich damit auch das Unternehmen verloren habe. Das Büro und Schulungsräume, die ich eingerichtet hatte, Kisten voller Lehrbücher, die Lehrer, von denen ich genau wusste, für welche Gruppen ich sie einsetze – 5 Jahre Aufbauarbeit, volle Konzentration auf dieses Ziel – und dann steht man plötzlich vor einem Scherbenhaufen, alles war weg.

Ich war nicht wütend. In mir war nur unglaublich viel Trauer. Es gab so viele schöne Erinnerungen, wir hatten manchen Spaß und waren durchaus erfolgreich. Und das alles war nur noch Vergangenheit, ohne geringste Chance auf eine Zukunft. Ich war kaum in der Lage meine Gedanke zu sortieren, mich neu auf den Weg zu machen. Immer wieder kamen die Erinnerungen in mir auf. Ich konnten nicht daran denken, ohne in Tränen auszubrechen. loslassen lernen

Und es gab nur zwei Möglichkeiten. Entweder sich der Traurigkeit voll hinzugeben und vielleicht darin zu versinken, und zu riskieren, dass daraus Wut entsteht, oder ich muss loslassen lernen.

Und genau das habe ich getan. Ich habe mich verabschiedet, weil ich wusste, dass es unwiederbringlich verloren war. Diese Verabschiedung ist ein sehr stark wirkendes Ritual. Der absolute Vorteil ist, dass es nur eine Stunde dauert. Danach arbeitet das Unterbewusstsein an der Lösung selbständig weiter.

loslassen lernen

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Schon während dieser Stunde merkt man die Veränderungen an sich. Nach 3 oder 4 Tagen dann, steht man früh auf und weiß einfach, es ist vorbei. Die Schmerzen, die einen gequält haben sind weg. Um dies nicht misszuverstehen – es sind alle Erinnerungen weiter da, das Gedächtnis ist nicht etwas gelöscht, nur das Gefühl dazu hat sich verändert. Das ist eine wirkliche Befreiung.

Danach war ich wieder in Lage, klare Entscheidungen treffen zu können. Als ich im Kollegenkreis dann die Schließung des Unternehmens offenkundig gemacht habe, haben mich viele bedauert. Mir war es möglich, offen darüber zu sprechen und mich auf die Zukunftspläne zu konzentrieren. loslassen lernen

Im Umgang mit Selbständigen und Unternehmern spielt das Thema loslassen lernen immer wieder eine Rolle. Das betrifft nicht nur den Geschäftspartner, sondern auch Ideen und Projekte, in die man sich verliebt hat, die aber nicht den erhofften Erfolg bringen. Es betrifft auch den Druck den man sich manchmal selbst. Da muss unbedingt ein Auftrag kommen, da muss unbedingt etwas gleich perfekt klappen, da kommen unerwartete Absagen u.s.w. loslassen lernen

Loslassen lernen hilft, in belastenden oder stressigen Situationen nicht nur die mögliche Trauer zu überwinden, sondern beugt auch vor, dass aus der Situation heraus Ärger und Schuldzuweisungen entstehen. Man geht gelassener mit allen um, man ist viel entspannter und damit auch im Denken und Handeln viel effektiver. loslassen lernen

Wenn auch Sie loslassen lernen müssen und Hilfe brauchen, dann fühlen Sie sich frei und schreiben Sie mir eine Mail.

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Podcast: Die Geschichte vom Unternehmer, der sein Unterbewusstsein beeinflussen konnte.

 


 

Die Geschichte vom Unternehmer, der sein Unterbewusstsein beeinflussen konnte.

Vor einiger Zeit erzählte mir ein Bekannter von folgendem Erlebnis.

Er und seine Frau hatten sich beim Frühstück gestritten. Und zwar so heftig, dass er ohne ein Wort oder Gruß das Haus verließ, die Tür hinter sich zuwarf und ins Auto stieg, um auf Arbeit zu fahren.

Während der Fahrt merkte er, wie unkonzentriert er war. Dabei brauchte er gerade heute alle seine Konzentration für die Vorstandssitzung, auf der über die Zukunft des Unternehmens abgestimmt werden sollte. Er merkte, wie sehr der Streit ihn belastete und ablenkte. Die Vorstandssitzung absagen? Keine Chance.

Er überlegte kurz und fragte sich, was wohl seine Frau in dieser Situation tun würde. Die Antwort kam schnell und klar – sie würde sich SchuhUnterbewusstsein-beeinflussene kaufen.

Da fiel ihm das Uhrengeschäft ein, in dem er die schöne, teure Rollex gesehen hatte. Schon mehrmals hatte er vor dem Schaufenster gestanden und mit dem Kauf geliebäugelt. Der Preis hatte ihn immer wieder abgehalten.

Kurz entschlossen wendete er und nahm Ziel auf das Uhrengeschäft. Er kaufte die Rollex, band sie sich ums Handgelenk und freute sich über den Kauf.

Die Vorstandssitzung verlief blendend, genau so, wie er erhofft hatte.

Warum Geschenke das Unterbewusstsein beeinflussen

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Bis vor wenigen Jahren dachte man, dass Dopamin eine Lustdroge bzw. ein Glückshormon sei.
Inzwischen weiß man es aber besser. In einem Experiment an der Uni Bremen brachte man Ratten bei, wie sie per Zug an einem Hebel ihr Lieb­lingsfutter selbst holen konnten. Auch hierbei stellte man fest, dass die Ratten immer wieder und mit großer Begeisterung den Hebel bedienten.

Doch dann verabreichte man den Ratten ein Medika­ment, welches die Dopamin-Rezeptoren blockierte. Die Ratten hörten sofort damit auf, den Hebel zu bedienen. Stellte man ihnen jedoch ein Schälchen mit ihrem Lieb­lingsfutter und ein Schälchen mit Normalfutter hin, so bedienten sich die Ratten mit ihrem Lieblingsfutter.

Dopamin ist also nicht der eigentliche Glücksbringer, sondern vielmehr ein Botenstoff, der für die Aktivierung von motorischen Verhaltensprogrammen verantwortlich ist.

 

Letztlich führt eine hohe Dopaminkonzentration dazu, dass wir uns glücklich fühlen. Geschenke, auch wenn wir sie uns selbst machen, können diesen Prozess in Gang setzen. Doch weder die Größe des Geschenks noch die Höhe des Preises sind entscheidend. Unser Gehirn akzeptiert auch viel kleinere Geschenke. Dabei ist es nicht etwa der Kauf selbst, der das Unterbewusstsein beeinflussen kann, vielmehr ist es die Vorfreude, einhergehend mit einer Überflutung des Gehirns mit Dopamin.

Wenn von Geschenken die Rede ist, dann denken wir oft an etwas materielles. Doch, wer das Unterbewusstsein beeinflussen will, kann dafür auch andere Mittel einsetzen. Sich zu beschenken kann auch bedeuten, sich einen freien Tag zu gönnen, einem Hobby nachzugehen oder etwas zu tun, was man schon lange machen wollte. Das Gehirn macht zwischen diesen Möglichkeiten keinen Unterschied. Belohnung ist Belohnung, gleich wodurch erzeugt.

Noch mehr. Selbst der reine Gedanke an Belohnung kann zum Dopaminausstoß führen und damit unser Unterbewusstsein beeinflussen. Verantwortlich dafür sind die Spiegelneuronen. Diese ermöglichen, dass wir uns in vergangene Situationen eindenken können oder uns noch nicht geschehene Ereignisse vorstellen können.