AFNB
AFNB – ich bin Mitglied – ein Erfahrungsbericht

AFNB – ich bin Mitglied – ein Erfahrungsbericht

AFNB (Akademie für Neurowissenschaftliches Bildungsmanagement) – Mitglied bin ich seit 4 Jahren, also von Beginn an dabei. Warum? Zunächst nur, weil mich das Thema interessierte. Und was ist daraus geworden?

 

Doch zunächst der Einstieg in die AFNB

Eines Tages erhielt ich über Xing von der noch jungen AFNB eine Einladung. Herr Seelbach, der Gründer und Inhaber der AFNB, stellte uns das Konzept vor und warb Mitglieder. An diesen Abend traf ich einige mir bekannte Trainer, Berater und Therapeuten. Aus den vielen Interessenten wurden jedoch nur wenige Mitglieder. Ich gehörte dazu.

Noch hatte ich nur eine vage Ahnung, was ich mit dem Wissen und den ganzen Materialien anfangen könnten. Dennoch mich reizte das Thema. Als Trainerin interessierte mich natürlich, wie ich meine Trainingstage so gestalten kann, dass möglichst viel bei den Teilnehmern hängen bleibt.

Von nun an trafen wir uns 4 x im Jahr – den so genannten Quartalsmeetings. Jedes mal wurde eine spannendes Thema präsentiert und besprochen. Noch am gleichen Abend konnten wir uns die Präsentation von der AFNB – Webseite runter laden. Ein unglaublicher Service der AFNB. Denn ich durfte die PowerPoint-Präsentationen so nutzen, wie sie vorlagen. Dazu erhielt ich alle Texte und Bilder zur uneingeschränkten Nutzung.

 

Wie sich die AFNB entwickelt hat

Heute stehen den Mitgliedern der AFNB eine Fülle von Informationsmöglichkeiten und Materialien zur Verfügung.

 

Was ist in den letzten drei Jahren hinzugekommen?

* Neben den Quartalsmeetings findet jährlich ein Symposium statt. Zu diesem können die Mitglieder ihre Kunden und Geschäftspartner einladen.

* Auch jährlich findet in Köln ein Wissenschaftsforum statt. Zu diesem werden die führenden Wissenschaftlicher auf dem Gebiet der Neurowissenschaft und angrenzender Gebiete eingeladen. Ein powervoller Abend voll von spannenden Vorträgen.

* Aller zwei Monate gibt es einen Live-Vortrag per Internet. In 20-30 Minuten wird ein Thema dargeboten.

Von allen Veranstaltungen gibt es Aufzeichnungen, die ich mir als Mitglied der AFNB runter laden kann.

* Auf der Homepage der AFNB kann jedes Mitglied das eigene Profil eintragen und für die eigenen Veranstaltungen werben.

* Weiterhin veröffentlicht Herr Seelbach regelmäßig Artikel in Fachzeitschriften, die ich zu gesendet bekomme.

* Wöchentlich wird ein Tipp per Email versendet. Darin wird meistens auf besondere Ergebnisse aus den Neurowissenschaften aufmerksam gemacht.

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Was habe ich als Mitglied von der AFNB?

Für mich persönlich ist die AFNB ein Glückstreffer. Seit einiger Zeit bilde ich u. a. Tagesmütter und Tagesväter aus. Wie wir wissen, sind die ersten Jahre für die Entwicklung eines Kindes entscheidend. Das Wissen, das ich mir in der AFNB angeeignet habe, kann ich für diese Ausbildung zu 100% gebrauchen. Themen, wie „Wie funktionieren Erinnerungen“, „Wie und wo entstehen Gefühle“, „Wodurch entwickelt sich die Persönlichkeit“, sind Grundlage jedes Betreuungs- und Erziehungsprozesses.

Darüber hinaus hat mich der ganze Stoff angeregt, Lehrmaterialien zu entwickeln, die für die Aus- und Weiterbildung von Tagespflegepersonal und Erziehern eingesetzt werden können. Dabei kommt es mir sehr darauf an, die theoretischen Hintergründe mit Fragen der praktischen Anwendung zu verbinden. Denn es reicht nicht aus z. B. zu wissen, wie Scham oder Schuld entsteht, sondern wir brauchen im Umgang mit den Kindern auch eine Technik damit umzugehen oder besser gegenzusteuern.

Nicht zuletzt hat sich meine eigene Herangehensweise an Trainings verändert. Wenn möglich, lasse ich meinen Teilnehmern z. B. zwischen der Vermittlung der einzelnen Themen längere Pausen. Das Gehirn braucht Zeit, um die Informationen zu verarbeiten. In Crashkursen ist das kaum möglich.

Wer mehr über die Arbeit und Mitgliedschaft bei der AFNB wissen möchte, empfehle ich diese Leistungsbeschreibung. Wer danach selbst Mitglied werden möchte, kann sich gern bei mir melden. Ich stelle gern den Kontakt her.

Buchempfehlung

Das Gehirn ist von der Anatomie und Neurochemie her ein komplexes System von Nervenzellen und Neuronen. Es gilt heute als die komplizierteste Struktur, die wir kennen. Doch das Gehirn ist nicht nur komplex, sondern auch entwicklungsfähig, anpassungsfähig (Neurohplastizität). Das Buch gibt einen Einblick in die grundlegende Organisation der Gehirnneuronen, deren Bahnen und Strukturen. Darin liegt auch das Ziel des Buches – es wird ein umfangreiches Wissen über das Zentralnervensystem und seine Leistungen auf einem allgemeinverständlichen Niveau präsentiert. Der Autor, Richard F. Thompson vermittelt faszinierende Einblicke in die biologischen Mechanismen der Verhaltensmuster und gibt dem Leser auch das grundlegende Wissen zum Verständnis der modernen Hirnforschung. Spezielle Themen sind z. B. die Fortschritte in der kognitiven Neurowissenschaft, die neuen Erkenntnisse zum Altern sowie zu Alzheimer und die Darstellung des Sehsystems unter Betonung höherer visueller Funktionen.

Berater
Den perfekten Berater, die perfekte Beraterin – kann es das geben?

Den perfekten Berater, die perfekte Beraterin – kann es das überhaupt geben?

BeraterBerater / Beraterinnen gibt es viele. Da fällt die Wahl manchmal schwer. Der Artikel soll helfen, eine Entscheidung zu treffen.

 

Vor einigen Tagen las ich auf der Internetseite der IHK www.gruender-ihk.de einen Artikel, in dem Tipps zur Suche bzw. Auswahl für einen Berater gegeben werden sollten. Nun, über die Tipps war ich schon etwas verwundert. Im 3. Punkt heißt es, man solle im Erstgespräch klären, ob der Berater zu einem passt. Genau an dieser Stelle hätte ich nun Tipps erwartet, wie man das herausfindet. Meine Erwartungen wurden aber nicht erfüllt.

Jedoch hat mich dieser Artikel angeregt, einige Fragen aufzuschreiben, die sich Gründer im Vorfeld stellen und beantworten sollten. Dann können Sie auch wesentlich gezielter hinterfragen, ob der Berater/die Beraterin Ihren Vorstellungen gerecht wird.

1. Welche Leistung erwarte ich von meiner Beraterin / meinem Berater?

Der Berater / die Beraterin soll:

  • Übersetzer sein – Vermittler sein, z.B. bei Gesprächen mit Banken, oder bei Konflikten
  • Mentor sein – zuhören, anregen, an die Hand nehmen
  • Irritierender sein – Bestehendes infrage stellen
  • Autoritäre sein – aussprechen, was sonst niemand wagt und anstehende Aufgaben damit legitimieren
  • Motivator sein – Vertrauen geben, Zuversicht vermitteln
  • Beichtvater sein – persönliche Befindlichkeiten aufnehmen und trösten
  • Hebamme sein – Unterstützung bei neuen Vorhaben geben
  • Feuerwehr sein – immer ansprechbar sein, wenn gebraucht

2. Welche Rolle soll die Beraterin / der Berater einnehmen?

Der Berater / die Beraterin soll:

  • Aufgaben anstelle meiner erledigen,
  • Mit mir Aufgaben abstimmen und mich bei der Umsetzung unterstützen,
  • Mir Hinweise geben, aber mir die Entscheidung und das Tun überlassen.

3. Über welches Hintergrundwissen und welche Erfahrungen sollte die Beraterin / der Berater verfügen?

  • Branchenkenntnisse
  • Kaufmännische Kenntnisse
  • Steuerkenntnisse
  • Marketingkenntnisse
  • Psychologische Kenntnisse
  • Kenntnisse über Fördermittel
  1. Wie und wann steht Ihnen der Berater / Beraterin zur Verfügung

    • Wie schnell können Unterlagen bearbeitet werden. Wie häufig steht Ihnen der Berater/die Beraterin zur Verfügung
    • Können Sie den Berater/die Beraterin auch abends oder am Wochenende erreichen und ansprechen
    • Kann der Berater/die Beraterin Ihnen den Zugang zu Netzwerken verschaffen

In jedem Fall hilft ein persönliches Gespräch herauszufinden, ob eine Zusammenarbeit funktionieren wird. Persönlich kann natürlich auch im Live Stream sein.

 

Autor: Kristina Schubert

Selbstmarketing für Trainer
Selbstmarketing eines Trainers

Selbstmarketing eines Trainers

Selbstmarketing wird auch für Trainer immer mehr zum Bestandteil ihrer beruflichen Tätigkeit. Oft wird Selbstmarketing nur unter dem Aspekt von Werbemitteln und Akquise gesehen. Dabei gehört wesentlich mehr dazu.

Wer als Trainer bewusst und gezielt Selbstmarketing betreiben möchte, sollte sich selbst als Trainer gut kennen.

Der folgende Check soll einen kleinen Einblick geben, wonach sich ein Trainer alles selbst fragen kann:

 

Selbstmarketing unter dem Aspekt der allgemeinen beruflichen Stärken

Welche beruflichen Stärken haben Sie?

Wie können Sie diese Stärken als Trainer nutzen?

Welche Erfolge haben Sie als Trainer bereits erfahren?

Für welche Ihrer Fähigkeiten erhalten Sie Anerkennung?

Welche Stärken haben andere Trainer, die Sie schätzen?

 

Selbstmarketing unter dem Aspekt von Handlungskompetenzen

Wie aktiv sind Sie bei der Umsetzung Ihrer Ziele?

Handeln Sie eher nach langfristigen Plänen oder aus der Situation heraus?

In welchen Situationen fehlt Ihnen manchmal die aktuelle Handlungsanweisung?

Wie risikobereit sind Sie?

Wie stark sind Sie für eine Trainertätigkeit motiviert?

Wie gut können Sie bei einer Sache bleiben?

Wechseln Sie oft Berufe, Aufgabenbereiche, Arbeitgeber?

 

Selbstmarketing unter dem Aspekt Schwächen

Womit haben Sie Schwierigkeiten?

Was gelingt Ihnen nicht so gut?

In welcher Situation handeln Sie anders als Sie eigentlich möchten?

Welche Hindernisse stehen aus Ihrer Sicht zwischen Ihrer aktuellen Situation und der, die Sie erreichen möchten?

Was könnten Ihre Trainerkollegen bei Ihnen als kritisch ansehen?

 

Selbstmarketing unter dem Aspekt Zielerreichung

Welche Fern- und Nahziele streben Sie in Bezug auf Ihr Leben an?

Welchen langfristigen beruflichen Zielevorgaben verfolgen Sie?

Was wollen Sie in einem Jahr, in drei Jahren und fünf Jahren erreicht haben?

Warum sind Ihnen die Erreichung dieser Ergebnisse wichtig?

Haben Sie ein Vorbild?

Wie sind diese beruflichen Zielsetzungen mit Ihrer Lebensplanung vereinbar?

Wie realistisch schätzen Sie Ihre Zielvorgaben ein?

 

Selbstmarketing unter dem Aspekt der Zielgruppe

Wie setzt sich Ihre Zielgruppe zusammen?

Welche Berufsgruppen bevorzugen Sie derzeit?

Welche Region steht im Vordergrund?

Zielen Sie auf Trainings in Unternehmen?

Bevorzugen Sie bestimmte Personen / Personengruppen mit spezifischen Bedürfnissen?

Welches Image erwartet diese Zielgruppe von Ihnen?

 

 

Machen Sie den Selbsttest! Wer sind Sie als Trainer?

 

Die Trainertätigkeit hat verschiedene Komponenten. Ein Trainer bietet nicht nur Hintergrundwissen dar oder organisiert nicht nur den Ablauf eines Studientages. Ein Trainer tritt als eine Art System auf.

 

Analysieren Sie, welche der Komponenten für Sie dominierend sind und welche eine untergeordnete Rolle spielen. Vergeben Sie 1 bis 5 Punkte (1 = wenig; 5 = viel)

 

Selbstmarketing PräsentatorWie schätzen Sie Ihre Präsentationsfähigkeit ein?

Der Trainer als Präsentator ist verantwortlich für das Lehr- und Lernkonzept. Welcher Stoff wird vermittelt? Auf welchem System basieren die Inhalte? Welcher Lernzustand soll erreicht und genutzt werden?

Der Präsentator ist der Wissende, der andere überzeugt.

 

 

 

Selbstmarketing organisatorWie schätzen Sie Ihre Organisationsfähigkeit ein?

Die Inhalte informieren die Teilnehmer darüber, was in dem Seminar stattfindet. Wie ist der Ablauf gestaltet? Was sind die Ziele? Haben Sie selbst und die Teilnehmer eine Überblick, was im Seminar behandelt werden soll?

Als Organisator schafft ein Trainer Sicherheit.

 

Selbstmarketing EntertainerWie schätzen Sie Ihre Fähigkeiten zum Entertainment ein?

Der Entertainer bestimmt die Stimmungslage in der Gruppe und im Seminar. Wie entspannt oder angespannt sind die Teilnehmer? Ist die Darbietung des Stoffes auch unterhaltsam? Werden kreative Gestaltungsmittel eingesetzt?

Der Entertainer sorgt für Freude am Lernen.

 

Selbstmarketing coachWie schätzen Sie Ihre Empathiefähigkeit ein?

Der Coach ist für die Gestaltung der Beziehungen verantwortlich. Welche Rolle spielen Erfahrungen und wie dürfen diese in das Seminar eingebracht werden? Wie respektvoll ist der Umgang zwischen den Teilnehmern? Dürfen alle Meinungen offen ausgesprochen werden? Wie wird auf die Gefühle der Teilnehmer eingegangen?

Der Coach setzt auf das Gefühl des Vertrauens.

 

Selbstmarketing ModeratorWie schätzen Sie Ihre Fähigkeiten als Moderator ein?

Die Aufgabe des Moderators ist es, den Prozess sichtbar zu machen. In welcher Richtung bewegt sich die Diskussion? Welche Argumente wurden vorgetragen und welche wurden noch nicht angesprochen? Ist die Diskussion ergebnisorientiert? Welche Punkte lassen sich zusammen tragen?

Als Moderator braucht man Zurückhaltung. Es kommt weniger auf die eigene Meinung an.

 

Selbstmarketing MagierWie schätzen Sie Ihre Fähigkeiten ein die Teilnehmer zu fesseln?

Ein Magier fesselt sein Publikum. Alle sind gespannt auf das Ergebnis. Wie gut können Sie eine Spannung erzeugen? Was machen Sie, damit keine Langeweile aufkommt? Wie gelingt es Ihnen die Wahrnehmung der Teilnehmer zu beeinflussen?

 

 

Selbstmarketing professorinWie schätzen Sie Ihre Fähigkeiten als Professorin ein?

Die Professorin liefert den wissenschaftlichen Hintergrund. Gibt es historische Bezüge? Können Zusammenhänge hergestellt werden? Welche Experimente können herangezogen werden? Welche Lehrmethode ist geeignet?

Wissen und Denken sind die Basis für eine Professorin.

 

Selbstmarketing FacilitatorWie schätzen Sie Ihre Fähigkeiten als Facilitator ein?

Der Facilitator ist Gestalter der Gruppendynamik. Wie achten und fördern Sie das gemeinsame Lösen von Aufgaben und Problemen? Wie gestalten Sie die Gruppenarbeit? Welche Rolle spielen einzelne Teilnehmer und Kleingruppen in der Seminararbeit?

Der Facilitator achtet darauf, das das Seminar gemeinsam gestaltet wird und ermöglicht ein Lernen von einander.

 

Selbstmarketing FührerWie schätzen Sie Ihre Fähigkeiten als Führerin ein?

Wer fragt, der führt. Eine gute Führerin leitet und lenkt das Seminar, ohne die Teilnehmerimpulse zu ignorieren. Wie klar ist für die Teilnehmer die Linie, die Sie vorgeben? Können die Teilnehmer Ihre Meinung erkennen? Wirken Sie als Vorbild?

Die Führerin gibt den Weg zum Ziel vor.

 

Selbstmarketing-philosophWie schätzen Sie Ihre Fähigkeiten als Philosoph ein?

Der Philosoph verbindet Theorie und Praxis und überwacht die innere Logik. Welche Erfahrungen spiegeln die Theorien wider? Ist das Wissen anwendbar? Gibt es eine Vision? Was hat der Lehrinhalt mit dem Alltagsleben zu tun?

Der Philosoph zeigt, dass es verschiedene Ansichten über die Welt gibt, die auch ihre Berechtigung haben.

 

Netz

Tragen Sie das Ergebnis in das „Spinnennetz“ ein. Welche Fähigkeiten dominieren? An welchen Fähigkeiten möchten Sie zukünftig arbeiten?

 

Quelle: Erstellt nach dem Muster vom NLP-Institut Berlin 2006

 

Debitorenbuchhaltung
Debitorenbuchhaltung erfolgreich einrichten

Debitorenbuchhaltung in der einfachen Buchhaltung

Die Debitorenbuchhaltung gehört in die doppelte Buchhaltung. Alle nötigen Buchungen dafür richten sich demnach nach den Grundsätzen der doppelten Buchhaltung. Dennoch kann die Debitorenbuchhaltung auch für Freiberufler und kleinere Gewerbetreibende, die eine einfache Buchhaltung machen, sinnvoll sein. Die Debitorenbuchhaltung bietet sich an, wenn die Zeiträume zwischen Rechnungslegung und Zahlung sehr lang sind, wenn z. B. ein Weiterbildungskurs gegeben wird und die einzelnen Teilnehmer zu unterschiedlichen Zeitpunkten zahlen oder wenn Kunden in Raten zahlen.

Sehen wir uns zunächst das Grundprinzip der Debitorenbuchhaltung an.

In der Buchhaltung gibt es so etwas, wie zwei Linien. Die eine Linie ist die Debitorenlinie, die andere die Kreditorenlinie. Da es dabei sehr oft Verwechslungen gibt, hier ein schematischer Überblick. Debitorenbuchhaltung Wer eine Ausgangsrechnung an einen Kunden stellt, hat demnach Forderungen bis zur Bezahlung. Wer eine unbezahlte Eingangsrechnung hat, hat einen Kredit – offene Verbindlichkeiten. In der Buchhaltung sprechen wir daher auch von offenen Posten, was heißt, die Rechnung ist noch offen. In der doppelten Buchhaltung wird sowohl die Ausgangsrechnung als auch die Bezahlung gebucht. Mit der Bezahlung ist der offene Posten ausgeglichen. Die angelegten Stammdaten des Kunden bleiben mit einem gesonderten Nummernkreis erhalten. Wie bei jedem anderen Konto kann auch die Kontenbewegung bei jedem einzelnen Kunden nachvollzogen werden.

Debitorenbuchhaltung

 

 

Die einfache Buchhaltung sieht hingegen nur die Verbuchung der Zahlung vor. Damit fehlt dem PC-Programm die Ausgangsrechnung, der offene Posten, der mit der Zahlung ausgeglichen wird. Sollen in der einfachen Buchhaltung die Zahlungen der Kunden überwacht werden, so muss auch hier die Debitorenbuchhaltung eingerichtet werden.

 

Dazu gehört: Anlegen des Kunden in der Kundendatei, Verbuchung der Ausgangsrechnung, Verbuchung des Zahlungseingangs und damit Auflösung des offenen Postens. Dies bringt folgendes Problem mit sich. Wie wir im Bild 2 sehen, erfolgt in der doppelten Buchhaltung die Verbuchung der Erlöse und die Umsatzsteuer mit der Ausgangsrechnung. In der einfachen Buchhaltung sollen der Erlös und die Umsatzsteuer jedoch erst mit Bezahlung durch den Kunden zu steuerrelevanten Einnahmen führen. Dies kann nur durch eine geschickte Umbuchung erreicht werden.