Werte aus der einfachen Buchhaltung & Posten in der EÜR

Die Werte aus der einfachen Buchhaltung bilden die Basis für die Einnahmeüberschussrechnung.

Doch wie werden die Ergebnisse der einfachen Buchhaltung in die EÜR übertragen?

Die folgende Tabelle stellt eine Art Inhaltsverzeichnis der Betriebseinnahmen und -ausgaben dar, wie sie Freiberufler und kleine Gewerbetreibende kennen.

 

Seite 1 – Betriebseinnahmen in der einfachen Buchhaltung

 

Zeile  
9 10 Betriebseinnahmen als umsatzsteuerlicher Kleinunternehmer (nach § 19 Abs. 1 UStG): Hier werden die Umsatzerlöse von Kleinstunternehmen aus der einfachen Buchhaltung eingetragen. Ein Kleinstunternehmer ist auf Grund der Höhe der Einnahmen (Erlöse) und unter Zustimmung des zuständigen Finanzamtes von der Steuer befreit. Für Kleinunternehmer sind Nettoumsätze = Bruttoumsätze, da auf die erbrachten Leistungen keine MwSt berechnet wurde. …davon nicht steuerbare Umsätze sowie Umsätze nach § 19 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und 2 UStG Der angegebene § verweist weiter auf den § 4 USTG. Dieser ist sehr umfangreich und beinhaltet eine Aufzählung, welche Leistungen von der MwSt nicht betroffen sind (nicht steuerbar). Z. B. Lottogewinne, Zinsen, Gewährung von Krediten .Umsätze nach § 4 USTG
12

Umsatzsteuerpflichtige Betriebseinnahmen: In der einfachen Buchhaltung sind dies die umsatzsteuerpflichtigen Umsatzerlöse aus Waren- oder Produktverkäufen, wowie die Provisionserlöse. Umsatzerlöse sind die Erlöse aus dem Verkauf und der Vermietung/Verpachtung von Erzeugnissen,Waren und Dienstleistungen. Dabei müssen diese Erzeugnisse, Waren und Dienstleistungen aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stammen. Das bedeutet, sie müssen dem eigentlichen Zweck des Unternehmens entspringen. Wenn z. B. ein Klempnerbetrieb die unternehmenseigene Lagerhalle vermietet, dann gehören die Klempnerleistungen zur gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, die Vermietung der Lagerhalle nicht. Wurden vom Kunden Skonti oder Rabatte in Anspruch genommen, so sind diese von den Umsatzerlösen abzuziehen. Als Umsatzerlöse sind in die Steuererklärung demnach nur die tatsächlich gezahlten Geldbeträge anzugeben. Einzutragen sind die Nettoumsatzerlöse auf die MwSt berechnet wird. Anzugeben sind auch sonstigen betrieblichen Erträgen, etwa der Verkauf nicht mehr benötigter Einrichtungsgegenstände oder Autos aus dem betrieblichen Fuhrpark. Gleichfalls gehört der Eigenverbrauch von Waren, Erzeugnissen und Dienstleistungen zu den sonstigen betrieblichen Erträgen. Damit wird die Entnahme von betrieblichen Ergebnissen wie Erlöse behandelt. Dazu gehören z.B die Werte aus der einfachen Buchhaltung von:

Erträgen aus Anlageabgängen,Erträgen aus dem Verkauf von Wertpapieren,

Erträgen aus Mieten, Pachten, Patente, Lizenzen,

Erträgen aus Sozialeinrichtungen, wie z.B. betriebseigene Kantinen,

Eigenverbrauch,

Schadenersatzleistungen.

13 Umsatzsteuerfreie, nicht umsatzsteuerbare Betriebseinnahmen sowie Betriebseinnahmen, für die der Leistungsempfänger die MwSt nach § 13b USTG schuldet: Die Angaben beziehen sich auf den gleichen gesetzlichen Hintergrund, wie die Angaben aus Zeile 10 (für Kleinstunternehmer). Die Eintragungen hier setzen jedoch voraus, dass der Inhaber kein Kleinstunternehmer ist und somit am Umsatzsteuerverfahren teilnimmt, sowie Umsatzerlöse, die von Gesetz aus umsatzsteuerfrei sind – nach § 5 ESTG. Dazu gehören u. a. Einnahmen von Ärzten, Hebammen, Trainern, Therapeuten. Weiterhin sind hier die Umsatzerlöse einzutragen, deren Steuer der Kunde zahlt. Das kommt z. B. bei Verkäufen ins Ausland vor, sofern dieser unternehmerisch tätig ist.
14 Vereinnahmte Umsatzsteuer sowie USt auf unentgeltliche Wertabgaben: In der einfachen Buchhaltung werden mit den Erlösen auch die vereinnahmten Umsatzsteuerbeträge gebucht. Diese sind in der EÜR gesondert ausgewiesen. Gleichfalls ist hier die USt auf unentgeltlich entnommene Waren, Erzeugnissen, Dienstleistungen und Nutzung von Gegenständen für private Zwecke (für sich und seine Familie) einzutragen. Plausibilitätsüberprüfung: Wird auf den Betrag aus Zeile 12 die Mehrwertsteuer berechnet, so muss der berechnete Betrag mit dem aus der Zeile 14 übereinstimmen.
15 Vom Finanzamt erstattete und ggf. verrechnete Umsatzsteuer: Wurde während des im Zuge der Umsatzsteuervorauszahlungen Geld durch das Finanzamt an das Unternehmenskonto ausgezahlt, so handelt es sich um erstatte Forderungen. Dieser Betrag ist hier einzutragen. Demnach sind auch Zahlungseingänge vom Finanzamt in der einfachen Buchhaltung zu verbuchen.
16 Veräußerung oder Entnahme von Anlagevermögen: Hier sind Erlöse anzugeben, die aus dem Verkauf von Wirtschaftsgüter des Unternehmens stammen. Häufig kommt dies im Zuge eines Neukaufs eines Pkw vor. Der alte Pkw wird vom Autohaus angekauft. Damit handelt es sich um einen Erlös. Gleiches gilt, wenn der Unternehmer für sich oder seine Familie Wirtschaftsgüter aus dem betrieblichen Vermögen entnimmt und in das Privateigentum übernimmt. Zumindest ist hier der Buchwert anzugeben.
17 Private Kfz-Nutzung: Sofern der betriebliche Fuhrpark für private Fahrten genutzt wird (entsprechend Fahrtenbuch oder 1% Regelung), ist der private Nutzungsanteil wie ein Erlös zu behandeln.
18 Sonstige Sach-, Nutzungs- und Leistungsentnahmen: Anzugeben sind die privaten Nutzungsanteile: Warenentnahme aus dem Geschäft, private Auslandstelefonate vom betrieblichen Telefon, erbrachte Bauleistungen von Mitarbeitern am Privathaus, Selbstkosten bei der Durchführung von Dienstleistungen.

einfachen Buchhaltung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seite 1 – Betriebsausgaben in der einfachen Buchhaltung

 

21 Betriebsausgabenpauschale für bestimmte Berufsgruppen und/oder Freibetrag nach § 3 Nr. 26, 26a und/oder 26b ESTG: Bestimmte Berufsgruppen dürfen anstelle einer genauen Auflistung der Ausgaben eine Pauschale ansetzen. Dazu zählen:Tagespflegepersonen, Übungsleiter, Schriftsteller, Journalisten, Künstler, Trainer, Prüfer und Wissenschaftler. Die Pauschalen bzw. Freibeträge sind geregelt im § 3 Nr. 26 ESTG
23 Waren, Rohstoffe und Hilfsstoffe einschl. der Nebenkosten: In diesem Posten sind alle Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe auszuweisen, unabhängig davon, in welchem Bereich sie angefallen sind. Darüber hinaus sind die Aufwendungen für bezogene Waren, die ohne Be- oder Verarbeitung weiter veräußert werden, hier auszuweisen. Unter Nebenkosten werden Vertriebskosten, also Zusatzkosten die durch den Verkauf zusätzlich entstehen, verstanden. Dazu gehören: Transportkosten, Verkaufsprovisionen, Zölle, Porto u.ä.
24 Bezogene Fremdleistungen:
Unter diesem Posten im Formular fallen sämtliche Aufwendungen für Leistungen Dritter, sofern sie dem Materialaufwand (aus Z. 23) zugeordnet werden können. Das können sein: Forschungs- und Entwicklungsleistungen, ausgelagerte Verwaltungsarbeiten, Fremdreparaturen (wenn der Materialaufwand überwiegt), Marktanalysen, Zuarbeiten, Kosten für freie Mitarbeiter u. ä.

 

Seite 2 – Betriebliche Ausgaben in der einfachen Buchhaltung

 

25 Ausgaben für eigenes Personal (z. B. Gehälter, Löhne und Versicherungsbeiträge): Hier sind alle Löhne und Gehälter für Arbeiter und Angestellte aufzuführen. Dabei ist vom Bruttobetrag auszugehen, d. h. vor Abzug der Steuern und SV-Beiträge. In diesen Posten sind auch alle sonstigen Aufwendungen mit Lohn- und Gehaltscharakter einzutragen, z. B. Sachleistungen an den Arbeitnehmer, Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Gratifikationen, Prämien, Bedienungsgeld, vermögenswirksame Leistungen oder Ausbildungsbeihilfen. Nicht dazu gehören Personalaufwendungen, die keine Lohn- oder Gehaltsbestandteile sind: Aufwendungen bei Personaleinstellung, Fort- und Weiterbildungskosten des Arbeitnehmers, Belegschaftstreffen. Weiterhin gehört in diese Zeile: Soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung und für Unterstützung– Arbeitgeberaufwendungen zu den Sozialversicherungen– Beiträge zur Berufsgenossenschaft

– Umlagezahlungen

– Pensionszahlungen

– Zuschüsse für Kur- und Krankenhausaufenthalt, Heirats- und Geburtenbeihilfen

26 AfA auf unbewegliche Wirtschaftsgüter (ohne AfA für das häusliche Arbeitszimmer):
Zu den unbeweglichen Wirtschaftsgütern zählen vorwiegend Gebäude und Gebäudeteile. Diese unterliegen gesonderten Abschreibungsvorschriften, basierend auf dem Jahr der Fertigstellung des Gebäudes.
27 AfA auf immaterielle Wirtschaftsgüter (z. B. erworbene Firmen-, Geschäfts- oder Praxiswerte):
Als Geschäfts- oder Firmenwert wird nach § 255 Abs. 4 HGB die Wertdifferenz zwischen dem Gesamtwert einer Unternehmung und der Summe der Einzelwerte der Vermögensgegenstände unter Abzug der Schulden verstanden. Es handelt sich dabei um einen ideellen, fiktiven Wert: den guten Ruf, der Bekanntheitsgrad, die erfahren Belegschaft … Dieser Wert darf nur angesetzt und damit abgeschrieben werden, wenn er entgeltlich erworben wurde. Zu den immateriellen Wirtschaftsgütern gehören auch Softwareprodukte. Für sie gelten jedoch auch GWG-Regeln.
28 AfA auf bewegliche Wirtschaftsgüter (z. B. Maschinen, Kfz):
Unter diesen Posten sind planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen summiert, gleich nach welcher Abschreibungsmethode sie berechnet wurden: lineare Abschreibung oder der leistungsabhängige Abschreibung. Der ermittelte Wert kann direkt eingetragen oder über das Ausfüllen der Anlage 2 automatisch eingespielt werden.
31 Sonderabschreibungen nach § 7g ESTG:
Bei der Anschaffung von beweglichen Wirtschaftsgütern können im Jahr der Anschaffung und in den vier Folgejahren Sonderabschreibungen bis insgesamt 20% der Anschaffungs-/Herstellungskosten in Anspruch genommen werden.
32

Herabsetzungsbeträge nach § 7g Abs. 2 EStG (Erläuterungen auf gesondertem Blatt):

Dies betrifft die Investitionszulage. Im Gesetz heißt es: „Im Wirtschaftsjahr der Anschaffung oder Herstellung des begünstigten Wirtschaftsguts ist der für dieses Wirtschaftsgut in Anspruch genommene Investitionsabzugsbetrag in Höhe von 40 Prozent der Anschaffungs- oder Herstellungskosten gewinnerhöhend hinzuzurechnen. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Wirtschaftsguts können in dem in Satz 1 genannten Wirtschaftsjahr um bis zu 40 Prozent, höchstens jedoch um die Hinzurechnung nach Satz 1, gewinnmindernd herabgesetzt werden.“

33 Aufwendungen für geringwertige Wirtschaftsgüter: Diese Spalte enthält im laufenden angeschaffte Wirtschaftsgüter, deren Nettoanschaffungskosten/ Herstellungskosten zwischen 150,00 € und 410,00 € gelegen haben. Diese können als GWG im Jahr der Anschaffung/ Herstellung zu 100% abgeschrieben werden. Sie sind einzeln in einem Verzeichnis auszulisten.
34

Auflösung Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG:

Sammelposten können jährlich für Wirtschaftsgüter gebildet werden, deren Nettoanschaffungs-/ Herstellungskosten zwischen 150,00 € und 1000,00 € liegen. Die gebildeten Sammelposten sind nach 5 Jahren wiederum jährlich auszulösen.

35

Restbuchwert der ausgeschiedenen Anlagegüter:

Werden Wirtschaftsgüter aus dem Unternehmen genommen – durch Verkauf, Privatentnahme oder Verschrottung – bevor sie voll abgeschrieben wurden, so ist hier der Restbuchwert einzutragen. In der einfachen Buchhaltung würde ein solcher Geschäftsvorfall als „außergewöhnliche Abschreibung“ verbucht.

 

(Die Werte in den Zeilen 26 bis 35 werden meistens nur zum Jahresabschluss in der einfachen Buchhaltung gebucht. Die allgemeinen steuerlichen Abschreibungsregeln sind auch in der einfachen Buchhaltung anzuwenden. Dazu gehört auch der Anlagespiegel.)

 

Raumkosten und sonstige Grundstücksaufwendungen

(ohne häusliches Arbeitszimmer)

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Miete/Pacht für Geschäftsräume und betrieblich genutzte Grundstücke:

Hier sind klassische Miet- oder Pachtkosten einzutragen, die an Dritte gezahlt werden. Hinzuzurechnen sind auch die Mietnebenkosten.

37

Miete/Aufwendungen für doppelte Haushaltsführung:

Anrechenbar sind im In- und Ausland notwendige Unterkunftskosten, die den Mietpreis für eine Wohnfläche von 60 m² bei einem ortsüblichen Mietzins für eine nach Lage und Ausstattung durchschnittliche Wohnung nicht übersteigt. (gilt nur bei 31.12.2013)

38

Sonstige Aufwendungen für betrieblich genutzte Grundstücke (ohne Schuldzinsen und AfA):

Typische Aufwendungen sind

– die Grundsteuer,
– Instandhaltungskosten,

 

Sonstige unbeschränkt abziehbare Betriebsausgaben

39

Aufwendungen für Telekommunikation (z. B. Telefon, Internet):

Aufwendungen für Telefon und Internet bezieht sich auf die laufenden Gebühren, Installationskosten und Reparaturkosten. Telefon- bzw. Kommunikationsanlagen gehören zu den Wirtschaftsgütern, wenn deren Anschaffungskosten mehr als 150,00 € betragen. Liegen die Anschaffungskosten unter 150,00 €, so können sie hier als Aufwendungen direkt geltend gemacht werden.

40

Übernachtungs- und Reisenebenkosten bei Geschäftsreisen des Steuerpflichtigen:

Unterkunftskosten können zeitlich unbegrenzt in der tatsächlich und nachgewiesenen Höhe als Aufwendungen angegeben werden. Gleiches gilt für Reisenebenkosten.

41

Fortbildungskosten (ohne Reisekosten):

Fort- oder Weiterbildungsgebühren des Unternehmers können als Aufwendungen geltend gemacht werden, sofern Sie nicht ganz oder teilweise gefördert wurden. In solch einem Fall sind die geflossenen Fördergelder von den Fortbildungskosten abzuziehen.

42

Rechts- und Steuerberatung, Buchführung:

Hier sind real entstandene Kosten für
– Steuerberater
– Rechtsanwalt
– Buchführungsbüro
– Gründungsberatung u. ä. Einzutragen.

Sofern Leistungen vollständig oder teilweise von Versicherungen oder Fördermittelgeber übernommen werden, sind diese zum Zeitpunkt der Zahlung abzuziehen.

43

Miete/Leasing für bewegliche Wirtschaftsgüter (ohne Kraftfahrzeuge)

44

Beiträge, Gebühren, Abgaben und Versicherungen (ohne solche für Gebäude und Kraftfahrzeuge):

– Beiträge für Kammermitgliedschaft
– Betriebshaftpflicht
– betriebliche Rechtsschutzversicherung

– Beiträge für Wirtschaftsverbände
– Gebühren für UST-Befreiung
– Abgaben für Verpackungen

Weder in der einfachen Buchhaltung noch in der EÜR sind private Versicherungen, wie z. B. die Krankenversicherungsbeiträge oder Rentenversicherungsbeiträge des Unternehmers enthalten.

45

Werbekosten (z. B. Inserate, Werbespots, Plakate)

 

46

Schuldzinsen zur Finanzierung von Anschaffungs- und Herstellungskosten von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens (ohne häusliches Arbeitszimmer):

Sofern Wirtschaftsgüter mit Fremdkapital finanziert werden entstehen Schuldzinsen:

– Zinsen für Kredite aller Art einschließlich Hypothekenzinsen und Verzugszinsen
– Kreditprovisionen, Kreditbereitstellungsgebühren, Überziehungsprovisionen
– Disagio

47

Übrige Schuldzinsen:

Zinsen, die in keinem Zusammenhang mit der Anschaffung von Wirtschaftsgütern stehen sind unter „übrige Schuldzinsen“ einzutragen
– Überziehungszinsen
– Zinsen aus Kontokorrentkrediten
– Säumniszuschlag

48

Gezahlte Vorsteuerbeträge:

Einzutragen ist die durch Einkäufe gezahlte Mehrwertsteuer (Vorsteuer) an die Verkäufer. Dabei wird nicht zwischen 7% und 19% unterschieden. In der Buchhaltung sind die beiden Steuersätze getrennt verbucht. Eine Zusammenrechnung ist nötig.

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An das Finanzamt gezahlte und ggf. verrechnete Umsatzsteuerbeträge

(Die Regelung zum 10-Tageszeitraum nach § 11 Abs. 2 Satz 2 EStG ist zu beachten):

In der einfachen Buchhaltung gilt das Geld-Flussprinzip. Die 10-Tageregel weicht von diesem Prinzip ab. Wird die UST-Zahllast für den Monat Dezember oder das 4. Quartal oder das gesamte Jahr bis zum 10.01. des Folgejahres an das Finanzamt überwiesen, so ist dieser Betrag dem Jahr zuzuordnen, für das die Steuererklärung gefertigt wird.

50

Rücklagen, stille Reserven und/oder Ausgleichsposten (Übertrag aus Zeile 86)

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Übrige unbeschränkt abziehbare Betriebsausgaben:

Dazu gehören alle Zahlungen, die nicht in anderen Posten abgefragt wurden. Es sind vor allem:

– Bankgebühren
– Porto
– Büromaterial
– Bürobedarf
– Reparaturkosten
– Aufwendungen für die Unternehmensgründung
– Lizenzen, Schutzrechte